Seit knapp drei Wochen herrscht in der SBB-Cargo-Werkstätte in Bellinzona Ausnahmezustand. Dort kämpfen die Bundesbahnangestellten für ihre Arbeitsplätze, die ursprünglich nach Yverdon verlegt werden sollten. Dies ist freilich Resultat kapitalistischer Marktorientierung im Sinne des amerikanischen „hire and fire„-Prinzips und als Massnahme gegen die desolate Finanzsituation von SBB Cargo gedacht. Denn Stellenabbau war schon immer eine prima Sparmassnahme. Leider hat Stellenabbau immer auch negative Nebenwirkungen: nämlich Unverständis der Betroffenen, das unter Umständen (und mit „Umständen“ meine ich das Vorhandensein bürgerlicher Rechte und das Nichtvorhandensein einer Diktatur) zu Streik führen kann.
Einträge werden als ‘Gesellschaft’ kategorisiert
Kommunikationsprobleme im Süden
März 26, 2008 · Kommentar schreiben
Kategorien: Gesellschaft · Politik
Mit Tag(s) versehen: Bellinzona, SBB Cargo, Streik, Tessin, Verhandlungen


